Twitter Updates for 2010-08-20

Raphael Vullriede August 20th, 2010

  • Erst Dienste wie Street View machen den öffentlichen Raum wirklich öffentlich: http://bit.ly/dy06kN #

Twitter Updates for 2010-08-07

eCryptfs Fehler und seine Ursache

Raphael Vullriede June 8th, 2010

Seit einigen Tagen ist mir folgender Fehler in dmesg aufgefallen:

Either the lower file is not in a valid eCryptfs format, or the key could not be retrieved. Plaintext passthrough mode is not enabled; returning -EIO

Heute bin ich endlich dazu gekommen, dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
Wer nach der Fehlermeldung googelt, findet viele Fälle mit dem gleichen Problem, wie es zu dem Verhalten kommt, scheint aber bei den wenigsten klar zu sein.

Wie kommt es also zu dem Fehler?

Im Gegensatz zu TrueCrypt oder LUKS arbeitet eCryptfs auf Dateiebene, d.h., es werden keine logische Blöcke verschlüsselt, sondern der Inhalt der Datei. Außerdem werden alle notwendigen META-Informationen im Dateikopf abgelegt, sodass außer der Datei keine weiteren Informationen notwendig sind. Das vereinfacht z.B. den Transfer zu anderen Partitionen/Rechnern/Online-Backup erheblich.
Die oben genannte Fehlermeldung scheint nun immer dann aufzutreten, wenn 0-Byte-Dateien in dem eCryptFS-Verzeichnis existieren. Dies darf nie passieren, da selbst bei der Anlage einer leeren Datei wenigstens die META-Informationen im Kopf gespeichert werden müssen. Das kann man sehr leicht nachvollziehen:

Anlage einer leeren Datei im Home-Verzeichnis:

rv@dragonwing:~$ cd
rv@dragonwing:~$ touch ecryptfsTest
rv@dragonwing:~$ ll ecryptfsTest
-rw-r--r-- 1 rv rv 0 2010-06-08 17:11 ecryptfsTest
rv@dragonwing:~$ ls -ltr .Private/ | tail -n 1
-rw-r--r--  1 rv rv   12288 2010-06-08 17:11 ECRYPTFS_FNEK_ENCRYPTED.FWaJYa64rxF88kRDJ3jNxY2hIlwDcigV0J4HVk8Iaq8OE8IcE-EL4NPpak--

Man sieht also, dass diese leere Original-Datei verschlüsselt eine Größe von 12288 Bytes hat. Falls eCryptFS also auf eine leere Datei stößt, meckert es zu Recht die fehlenden META-Informationen an.

Wie kann es nun zu den 0-Byte-Dateien kommen?

Dafür gibt es eine ganze Reihe von möglichen Gründen: Programmabstürze beim Speichern einer Datei, ein alter Ext4-Bug oder wie in meinen Fall eine randvolle Partition ;-) Der notwendige Platz stand einfach mehr zur Verfügung. Ich bin allerding der Meinung eCryptFs sollte dieses im Vorfeld überprüfen, zumal das aus anscheinend relativ häufig vorkommt.

Wie wird man diese Dateien wieder los?

find $HOME/.Private/ -xdev -size 0c

findet die Dateien. Falls sie zur Zeit nicht im Zugriff sind kann man sie gefahrlos löschen, z.B. so:

for i in `find $HOME/.Private/ -xdev -size 0c`; do
  if ! fuser -v $i; then
    rm -f $i
  fi
done

Danach kann man das Log mit

sudo dmesg -c

leeren und sollte wieder Ruhe haben.

Pidgin als Client für den Facebook-Chat

Raphael Vullriede June 7th, 2010

Wer wie ich Pidgin für ICQ/MSN/Sametime etc. benutzt, sollte sich mal http://www.facebook.com/sitetour/chat.php anschauen. Da Facebook für den Chat XMPP benutzt, ist man nicht mehr auf den grottigen Javascript-Chat angewiesen, sondern kann das Lieblingsprogramm seiner Wahl benutzen.

Duden Korrektor unter Ubuntu OpenOffice 3.2

Raphael Vullriede June 2nd, 2010

Wer wir ich in OpenOffice gerne mit einer besseren Rechtschreibkontrolle arbeitet, ist zur Zeit auf das Produkt Korrektor von DUDEN angewiesen. Dieses ist in der aktuellen Version 6 auch für Linux verfügbar. Die OpenOffice-Erweiterung ist laut Beschreibung ab OpenOffice Version 3.1 lauffähig.
Wer aber z.B. die vorinstallierte OpenOffice-Version 3.2 von Ubuntu (in meinem Fall 10.04) benutzt, wird bei der Installation der Erweiterung auf folgende Fehlermeldung stoßen:

(com.sun.star.registry.CannotRegisterImplementationException)
{ { Message=”", Contex= (com.sun.star.uno.Xinterface) @0 } }

Abhilfe schafft hier die Installlation des Pakets openoffice.org-java-common, welches bei der Ubuntu-Standardinstallation seltsamerweise fehlt.

sudo apt-get install openoffice.org-java-common

Statusupdate

Raphael Vullriede May 27th, 2010

Nach langer Zeit mal wieder ein Update: Wegpunkte Richtung Osten: LA, Mojave Wüste, Grand Canyon, Sedona, Santa Fe, Fort Worth, Austin, Houston, Lafayette und schlussendlich New Orleans. Toller Trip mit netter Begleitung und Jazz Fest in New Orleans war super! Mein persönliches Highlight war Pearl Jami, auch wenn Eddie Vedder sturzbetrunken war.
Nach New Orleans ging es dann Richtung Norden, über Memphis (dem King die letzte Ehre erweisen) und dann über Nashville nach Chicago. Bis Nashville gutes Wetter gehabt, immer so ca. 24-28 Grad, deshalb war Chicago eine echte Umstellung! Wind, Regen und verdammt kalt. Nach 2 Tagen wurde es aber zum Glück besser.
Von Chicago gings dann über Milwaukee (Miller) wieder Richtung Westen. Wegpunkte: Mitchell, Badlands, Black Hills (Mount Rushmore, Crazy Horse) und letztendlich Yellowstone. Obwohl ich Yellowstone einige Male verschoben hatte, war ich leider immer noch etwas zu früh. Es waren zwar mittlerweile alle Straßen (bis auf eine) auf, aber auf vielen Trails lag noch 30-40cm Schnee. Das hat mich natürlich nicht abgehalten einige Hikes zu machen, die mit Bären und Wölfen belohnt wurden!
Statt Salt Lake City, wie ursprünglich geplant, bin ich dann spotan weiter nach Seattle, ‘nen Freund von Maui besuchen. Nach Schnee im Yellowstone und Regen in Seattle war in dann wieder reif für Sonne und so bin ich gestern in Miami gelandet. Hier wollte ich eingentlich etwas entspannen; was ich nicht bedacht hatte war kommendes Memorial Day Weekend. Nationaler Feiertag und die Stadt steht Kopf!
Werde die nächsten Tage dann mal Pläne für die letzten 3 Wochen machen, bevor ich am 20.06. Besuch aus DE bekomme und wir zusammen New York unsicher machen! am 2.7. gehts dann für alle nach Hause, aber daran will ich momentan noch nicht denken….

Luftverkehrsaufkommens nach dem Vulkan

Neues aus Übersee

Raphael Vullriede April 13th, 2010

Da ich in letzter Zeit wahlweise zu faul war oder kein Internet hatte sind die Updates leider ins Wasser gefallen. Dafür gibts jetzt hier für alle interessierten ein kleine Zusammenfassung.

Nachdem ich in L.A. bei den Oscars geholfen habe kleine Mädels aus dem Gedränge zu tragen, brauchte ich erstmal Erholung und habe mich nach Hawaii verzogen. Dort habe ich dann die Inseln Oahu, Maui, und Hawaii abgeklappert. Oahu ist nett, aber sehr überlaufen. Dafür super zum Surfen (siehe Bilder bei Facebook)! Maui war schon besser: super Strände mit tollen Riffen zum Schnorcheln, inkl. Schildkröten. Das Highlight war für mich aber Hawaii mit einem der aktivsten Vulkane der Welt und meiner ersten Bergbesteigung über 4200m!

Nach drei Wochen Inselvergnügen ging es dann für zwei Tage zurück nach S.F., ein paar “alte”  Freunde treffen und Anlauf nehmen nach Baja, Mexico. Dort ging es dann über Ensenada, Catavina und San Ignacio zu einem abgelegenden Beach-Camp. Auf dem Rückweg noch Loreto mitgenommen und letzendlich in San Diego gelandet.

Morgen gehts dann endllich auf die Route 66 Richtung Grand Canyon und weiter nach Osten. Zum Jazz Festival (Ende April) komme ich dann hoffentlich in New Orleans an. Bis dahin weiß ich vielleicht auch wie es danach weitergeht: Die grobe Richtung wäre Memphis, Nashville und Chicago.

Habt Spaß zuhause!

Twitter Updates for 2010-04-13

Raphael Vullriede April 13th, 2010

  • Nach 9 Tagen Campen untern mexikanischen Sternenhimmel in San Diego angekommen. #

Twitter Updates for 2010-04-02

Raphael Vullriede April 2nd, 2010

  • Für 2 Tage zurück in S.F., dann gehts weiter nach Mexico! #

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